Pressebericht vom 25. August 2020

Die Erweiterung des Campus der Hochschule des Bundes ist ein derzeit viel diskutiertes Thema. Nach dem zu diesem Zeitpunkt unverantwortlichen Rückzug der Brühler SPD bedient sich nun auch Bürgermeister Freytag eines Wendehalsmanövers und sagt, dass das Projekt „vom Tisch sei“. Hintergrund dieser Aussage sei ein Schreiben aus dem Ministeriums, das besage, dass es keinen Bedarf an weiteren Unterkünften und Hörsälen für die HS Bund gebe.

Das Gegenteil ist der Fall.

„Zunächst halten wir fest, dass bislang lediglich der Aufstellungsbeschluss erfolgte. Die Stellungnahme der Verwaltung zu den Einwänden der Bürgerinnen und Bürger liegen der Politik bis heute nicht vor. Auch die Suche nach möglichen Alternativflächen ist nicht abgeschlossen. Bei der Vielzahl der fehlenden Informationen ist eine Entscheidung weder für, noch gegen das Projekt zu diesem Zeitpunkt vertretbar.“, so Holger Köllejan, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der CDU.

Das Gespräch des Fraktionschefs und einiger CDU-Vertreter mit dem Präsidenten der Hochschule des Bundes habe den zusätzlichen Bedarf klar aufgezeigt. Die HS Bund benötigt die doppelte Grundfläche für den Ausbau von derzeit etwa 600 auf dann ca. 1200 Studierende. Das betrifft alle bei der HS Bund angebotenen Studiengänge, insbesondere jedoch die Studiengänge der Polizei. Köllejan dazu: „Wenn Bürgermeister und SPD sich ausreichend über die geplante Erweiterung und den konkreten Bedarf der Hochschule im Gespräch mit dem Präsidenten der HS des Bundes informiert haben, muss ihnen der Bedarf klar sein. Zu behaupten, dass es keinen Bedarf gebe, ist eine bewusste Irreführung der Menschen in unserer Stadt!“

„Nach den Silvesternächten in Köln wurde vehement die Stärkung der Polizeikräfte eingefordert. Bundes- und Landesregierung haben reagiert und die Ausbildung zusätzlicher Kräfte unterstützt. Nun sind alle Beteiligten aufgefordert, nach entsprechenden Lösungen zu suchen. Unser Ziel ist nicht, wahllos die Flächen zu versiegeln. Allerdings spielt die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt und in unserem Land eine wesentliche Rolle in der Politik der CDU.“ so Köllejan weiter.

In einem nächsten Schritt sei man bestrebt, ein gemeinsames Gespräch zwischen dem Präsidenten der HS Bund und den Anwohnerinnen und Anwohnern zu organisieren. Der Bedarf und die Situation der HS soll dann vor Ort besprochen und nicht aufgrund einzelner Behauptungen bewertet werden. In einem gemeinsamen Gespräch mit den Bundestagsabgeordneten für den Rhein-Erft-Kreis Dr. Georg Kippels und Detlef Seif wurde der Brühler CDU darüber hinaus ein Gespräch mit Staatssekretär Dr. Krings zugesagt, in dessen Aufgabenbereich die Hochschulerweiterung liegt.

„Erst wenn alle Informationen vollständig vorliegen, kann eine seriöse und sachliche Entscheidung frei von jeder Emotionalität für oder gegen das Projekt getroffen werden. Alles andere ist unseriöse Wahlkampfpolemik. Das ist mir der CDU Brühl nicht zu machen!“, so Köllejan.

 

Regh 20201102 IMG 5166In der konstituierenden Sitzung des Brühler Stadtrates am 02. November 2020 wurde Pia Regh einstimmig zur ersten stellvertretenden, ehrenamtlichen Bürgermeisterin gewählt. Sie folgt damit auf Wolfgang Poschmann. Die 59 jährige Verwaltungsangestellte ist in Brühl geboren, verheiratet, Mutter von 2 Kindern und seit 2014 für die CDU im Rat der Stadt Brühl aktiv. Darüber hinaus ist sie ehrenamtlich bei der Brühler Chorvereinigung von 1846 e.V., der Schwadorfer Dorfgemeinschaft, den Brühler katholischen Kirchen und der Frauen Union engagiert. „Wir freuen uns, mit Pia Regh nun eine würdige Nachfolgerin gefunden zu haben. Sie wird diese Aufgabe hervorragend erfüllen“, so der Fraktionsvorsitzende Holger Köllejan.

Wolfgang Poschmann, Träger des Ehrenrings der Stadt Brühl, war 26 Jahre für die CDU im Stadtrat und 21 Jahre lang mit Leib und Seele 1. stellvertretender Bürgermeister. Nun hatte er nicht mehr kandidiert, um Platz für den politischen Nachwuchs zu machen und den Generationswechsel zu unterstützen. „Für die Belange der Bürgerschaft hatte er stets ein offenes Ohr. Mit seiner verbindlichen Art und seinem Einsatz, den er mit großer Freude und viel Herz wahrgenommen hat, war Wolfgang Poschmann in dieser Funktion bei den Brühler Bürgerinnen und Bürgern über alle Parteigrenzen und Gesellschaftsschichten beliebt. Bürgernähe und soziale Verantwortung waren für ihn unverzichtbar“, so Köllejan.       

„Nach einer kleinen Verschnaufpause kann ich mir vorstellen, mich sowohl im kreativen als auch im sozialen Bereich weiterhin für Brühler Belange zu engagieren“, so Wolfgang Poschmann auf die Frage nach seinen künftigen Ambitionen.

FU EKamphausen Beet Patenschaft 4a Vor einigen Wochen entdeckten die rührigen Damen der Frauen Union Brühl die etwas stiefmütterlich aussehende Grünanlage Ecke Wallstraße/ Kempishofstr. Dieser lauschige und hübsche Platz mit viel Potential für einen Nachbarschafts- und Begegnungstreff ist nun aus dem Dornröschen-Schlaf geweckt worden.

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Fu bruehler kitsDie Frauen Union Brühl unterstützt seit vielen Jahren aus ihren Flohmarkterlösen caritative Organisationen. Mit der aktuellen Spende über 400,-- Euro an den Stadtsportverband Brühl lenken die Vorsitzende der Frauen Union Elke Kamphausen und deren Stellvertreterin Pia Regh den Fokus auf die Kinder- und Jugendförderung in Brühl. Das 2018 gestartete Projekt „Brühler Kids“ ermöglicht allen Brühler Kindern mit dem vierten Geburtstag eine 2-jährige kostenlose Mitgliedschaft in einem Brühler Sportverein.

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Foto privat: von links nach rechts: Renate Schneider, Pia Regh, Prof. Dr. Michael Groll, Stadtsportverband, Elke Kamphausen, CDU-Bürgermeisterkandidat Holger Köllejan, Margarete Peters 

 

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„Erst wenn alle Informationen vollständig vorliegen, kann eine seriöse und sachliche Entscheidung frei von jeder Emotionalität für oder gegen das Projekt getroffen werden. Alles andere ist unseriöse Wahlkampfpolemik. Das ist mir der CDU Brühl nicht zu machen!“, so Köllejan.

 

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Vochem Spielplatz A

Ab sofort dürfen sich die Kinder wieder über einen attaktiven Spiel- und Bolzplatz mit vielen modernen Spielgeräten an der Frechener Straße erfreuen.

 

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 Bewegungsparc Geraete 330kDer Partnerschaftsweg ist der Standort für den neuen Bewegungsparcour. Als Verbindungsweg zwischen dem Villewald und der Innenstadt lädt er jetzt zu einer Trimm-Unterbrechung ein.

„Mit der Errichtung eines Bewegungs-Parcours möchten wir der steigenden Nachfrage nach Aktivitäten an der frischen Luft nachkommen. Sport für Jedermann ist uns wichtig. Dabei legen wir Wert darauf, sowohl für Jung und Alt als auch für Menschen mit Behinderung etwas anzubieten. Jüngst hatten wir deshalb auch die Verwaltung beauftragt, darzulegen, auf welche Weise im Brühler Süden 10 Boule-Bahnen geschaffen werden können. Der Erfolg des umgesetzten Koalitionsantrags „Laufen unter Flutlicht“ zeigt den Bedarf an öffentlich frei zugänglichen Sportmöglichkeiten und Geräten“, so Holger Köllejan, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der CDU Brühl.

 

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Nach dem von der Koalition beantragten und jetzt fertiggestellten Bewegungsparcours am Partnerschaftsweg, ist die Planung der Bouleplätze in Brühl-Süd ein weiterer Beitrag zum Thema „Sport für Jedermann“.

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Wir  wollen im Zuge eines innovativen Projektes für eine Sportkita, für ein Miteinander der Generationen und ein aktives Quartiersmanagement für die ältere Bürgerschaft in Brühl-West, -Heide und -Kierberg sorgen.

Im Westen Brühls soll nach unseren Vorstellungen in Kooperation mit dem Brühler Turnverein 1879 e.V. (BTV) ein Mehrgenerationenzentrum entstehen. Es beherbergt eine Sport-Kita, ein Lehrschwimmbecken, ein Mehrgenerationentreff sowie ein regionales Quartiersmanagement für die westlichen Stadtteile. In einem entsprechenden Antrag haben die Mehrheitsfraktionen von CDU und GRÜNEN ihre Realisierungsüberlegungen eingebracht. Der Antrag ist in der Sitzung des Rates am 22.06.2020 mit den Stimmen der Koalition zur Prüfung beschlossen worden. SPD, Linke und FDP stimmten dagegen.

Informationen zum Projekt

 

Rathauseingang Spruch AIn der Sitzung des Rates am 25.05.2020 hat der Brühler Stadtrat mit der Ratsmehrheit von CDU und GRÜNEN beschlossen, in der Klage des Bürgermeisters gegen den Rat der Stadt Brühl in Berufung zu gehen. Die Festlegung der Zahl der Beigeordneten und die Verteilung der dazugehörigen Geschäftsfelder sind entscheidende Grundrechte des Stadtrates. Nur hierüber hat der Rat die Möglichkeit einen gewissen Einfluss auf die Verwaltungsabläufe zu nehmen.

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HH 2020 Deckblatt 276kDie Rede des Fraktionsvorsitzenden Holger Köllejan zum Nachlesen.

Alle Jahre wieder, so auch im diesjährigen Haushaltsentwurf von Bürgermeister und Kämmerer, wird mit einem Defizit gerechnet - nach letzter Fortschreibung für 2020 in Höhe von 15,6 Mio Euro. Stets wird dabei mit dem Finger auf den Rat gezeigt, was einfach ist. Dabei wird vergessen, dass die Vorlage von der Verwaltung und ihrem Bürgermeister erstellt wurde, so die CDU Brühl. Neu ist allerdings, dass für den Haushalt 2020 – dem Wahljahr – vom Bürgermeister erstmalig in seiner Amtszeit keine Steuer- und Gebührenerhöhungen verlangt werden. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Wie in den Vorjahren, so hoffen auch in diesem Jahr die CDU-Ratsvertreter, dass sich das tatsächliche Ergebnis noch verbessern könnte, da insbesondere die Einnahmen zur Gewerbesteuer ihrer Meinung nach sehr vorsichtig veranschlagt wurden. Ein Ärgernis ist seit Amtsantritt des Bürgermeisters Freytag nach wie vor die Entwicklung der Personalkosten. Die Personalkosten haben einen zu hohen Anteil am Gesamtbudget. Werden in der Statistik „öffentliche Finanzen auf einen Blick“ aus dem Jahre 2017 für die Kommunen eine Quote von 26% und in unserer vergleichbaren Nachbarkommune Hürth gar nur 23,5% ausgewiesen, leistet sich Brühl eine Quote von 29%. Das entspricht einem Mehraufwand von 5,2 Mio. bzw. 8,9 Mio gegenüber Hürth.

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