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In Brühl West soll nach Vorstellungen der CDU in Kooperation mit dem Brühler Turnverein 1879 e.V. (BTV) ein Mehrgenerationenzentrum entstehen. Es beherbergt eine Sport-Kita, ein Lehrschwimmbecken, ein Mehrgenerationentreff sowie ein regionales Quartiersmanagement für die westlichen Stadtteile. Der Koalitionsantrag mit einem entsprechenden Grundsatzbeschluss ist in der Sitzung des Rates am 27.04.2020 beraten worden.

„Das Projekt und das Engagement des BTV liegen uns sehr am Herzen, deshalb haben wir den ersten Schritt gemacht. Aus dem selben Grund haben wir auch zugestimmt, dass erst in der nächsten Ratssitzung im Juni 2020 abschließend über den Antrag entschieden wird. Auf diese Weise haben wir die Voraussetzung geschaffen, dass die Fragen von FDP, SPD und Verwaltung im Vorfeld beantwortet werden können. Wir versprechen uns davon eine breite Unterstützung. Die CDU und unser Koalitionspartner, die Grünen, stehen nach wie vor uneingeschränkt zu diesem innovativen Projekt“, so Holger Köllejan, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat der CDU.

In Verbindung mit dem BTV und deren Sportzentrum an der Von-Wied-Straße soll auf ein angrenzendes, geeignetes städtisches Grundstück zurück gegriffen werden. Dort soll ein Gebäudekomplex entstehen, der die fünfgruppige Kindertagesstätte mit Schwerpunkt Sport und Bewegung, dem Schwimmbecken, den Räumlichkeiten für einen Generationentreff und für das Quartiersmanagement aufnimmt. Neben z.B. dem Waldkindergarten stellt die künftige Sportkita eine sinnvolle Erweiterung der Kita-Vielfalt in Brühl dar. Durch ein Angebot an entsprechenden Bewegungsformen und -erfahrungen, die auf die frühkindlichen Bedürfnisse abgestimmt sind, soll das Denk- und Wahrnehmungsvermögen angeregt werden. In Bewegung und Sport wird sich gezielt abreagiert und die Konzentrationsfähigkeit erhöht. In Verbindung mit dem BTV-Sportpark wird dies erstmals in unserer Region ermöglicht werden. Die erste Sportkita wurde übrigens in der Bundesrepublik Deutschland 1978 von der Freiburger Turnerschaft gegründet. Die Erfahrungen der Freiburger sollen auch für die Brühler Sportkita genutzt werden.BTV 20200428 191827 600k

„Neben den Kitas in städtischer und freier Trägerschaft sowie den beiden Waldkindergärten, gehen wir mit der Sport-Kita völlig neue Wege. Wir verbinden mit diesem Projekt auch die „Großeltern-Eltern-Kind“-Generation. Mit der beabsichtigen Planung wird somit nicht nur einfach eine Kita ins Leben gerufen. Die Sportkita sorgt neben den pädagogischen Konzepten auch für ausreichende Bewegung und sportliche Aktivitäten. Dem weiterhin steigenden Bedarf an Kitaplätzen müsse Rechnung getragen werden. Außer den bereits geplanten Kindertagesstätten im Brühler Süden werde die Ratsmehrheit auch zukünftig für die Deckung des Bedarfs an Betreuungsplätzen sorgen", so Holger Köllejan, Bürgermeisterkandidat der CDU und Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Dank der vorausschauenden Planung der CDU nimmt die Stadt Brühl im Rhein-Erft-Kreis und in NRW einen Spitzenplatz in der Kindertagesbetreuung ein. Für 52% der unter dreijährigen und etwa 98% der über dreijährigen Kinder stehen heute schon Kita-Plätze in Brühl zur Verfügung.

Studien der DLRG belegen, was auch der Verwaltung bereits bekannt ist: Immer weniger Kinder können schwimmen. Ein in die Kita integriertes Lehrschwimmbecken soll diesen Zustand verbessern. In Ergänzung zu den begrenzten Kapazitäten des Karlsbades wird den Kindern aller Brühler Kitas und Grundschulkindern bis zur 2. Klasse die Möglichkeit geboten werden, die Grundbasis des Schwimmens zu erlernen. CDU und GRÜNE haben sich darauf verständigt, dass die Trägerschaft für alle Bestandteile des Zentrums beim BTV liegen soll. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da alles unter einem Dach koordiniert werden kann.

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„Wir als BTV mit unserer Jahrzehnte langen Erfahrung und den rd. 10.000 Mitgliedern stellen uns gerne dieser sozialen Verantwortung. Schon immer verbindet Sport durch Bewegung die Generationen. Im BTV wird es bereits gelebt und kann nun unter professioneller Leitung ausgebaut werden. Bei dem Projekt können wir Synergien nutzen. Das umfasst sowohl Fachkräfte wie Sporttrainer als auch die notwendigen Sportgeräte und vorhandene Räumlichkeiten“ , so Herbert Stilz, Vorstand des BTV.

In dem westlichen Stadtteil Brühls wohnen überproportional viele ältere Bürgerinnen und Bürger. Für eine lebendige, gesunde Stadtentwicklung hat das Miteinander der Generationen einen hohen Stellenwert. Gemeinsame Aktivitäten schaffen ein positives Miteinander, sind sich alle Beteiligten einig. In einem offenen Treff (z.B. einer Caféstube oder Begegnungsraum) sollen Menschen miteinander ins Gespräch kommen und erste Kontakte knüpfen. Das Angebot richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und Jeder ist willkommen unter dem Motto: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt. Interessierte können sich mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen und zugleich vom Wissen und Können der anderen profitieren.

Die Kombination von Kita, offenem Treff und Quartiersmanagement unterstützen den generationsübergreifenden Gedanken in idealer Weise. Sie bieten nicht nur eine Quelle für eine Ehrenamtsbörse, sondern können auch Angebote bieten, die so vielfältig sind wie die Nutzerinnen und Nutzer selbst. Freiwillig Engagierte sollen gemeinsam mit den Hauptamtlichen das Leben im Zentrum gestalten und damit zum Erfolg des Projektes beitragen. Sie können sich z.B. als Leihgroßeltern engagieren oder stellen Sportprojekte auf die Beine und helfen bei der Durchführung. Es gehören aber auch Betreuungs-, Lern- und Kreativangebote für Kinder und Jugendliche und ältere Menschen mit und ohne Einschränkungen dazu.

"Dies alles war für uns ausschlaggebend, ein Mehrgenerationenzentrum West mit dem Schwerpunkt „Bewegung und Sport“ zu planen und die Machbarkeit in vielen Vorgesprächen auszuloten. Der Grundsatzbeschluss und die im Antrag vorgegebenen Rahmenbedingungen dokumentieren den politischen Willen der Mehrheitsfraktionen und bieten der Verwaltung den entsprechenden Handlungsrahmen", so Köllejan.

„Alle Beteiligten freuen sich darauf, hier ein Projekt für Brühl und mit einer weit darüber hinausgehenden Signalwirkung auf den Weg bringen zu können. Zusammen mit dem BTV sehen wir dabei die ideale Partnerschaft, um ein solches, richtungsweisendes Pilotprojekt zum Erfolg zu führen“, so Peter Kirf, Sprecher der CDU Brühl.

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Der CDU-Landtagsabgeordnete für Wesseling, Brühl, Erftstadt und Kerpen-Süd, Gregor Golland, begrüßt die Initiative der Brühler und wünscht dem Projekt viel Erfolg. „Es ist wichtig, dass das Miteinander der Generationen gefördert wird. Auch sollten die Menschen solange wie möglich in Ihren Quartieren leben können. Mit der Planung einer Sportkita, deren Ausbau für unser Land nur zu befürworten ist und in der Kombination mit einem Quartierstreff und Quartiersmanagement wird in Brühl im wahrsten Sinne des Wortes ein Leuchtturmprojekt angegangen. Hier wird nicht nur darüber geredet, dass Sport und Bewegung Generationen verbindet, sondern in Brühl soll es auch gelebt werden. Vom Land werden wir ein positives Auge auf dieses Projekt werfen und selbstverständlich im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, so Golland.
Bild: Holger Köllejan, Bürgermeisterkandidat der CDU Brühl im Gespräch mit Landtagsabgeordneten Gregor Golland und Klaus-Jürgen Eggert, Vorstand BTV

 

Einschulung015 114057 AIn der Sitzung des Rates am 25.05.2020 haben die Fraktionen von CDU und GRÜNEN dem Grundsatzbeschluss zur durchgehenden 2-Zügigkeit der KGS Pingsdorf zugestimmt. Damit einhergehend ist die Erwartung verbunden, dass eine schnellstmögliche Beantwortung von einem Dutzend offener Fragen erfolgt. Die Antworten stellen die Grundvoraussetzung zur Planung und einem reibungslosen Betrieb der Schule und der OGS dar. Dazu zählt u.a., wie verhält es sich mit den künftig hinzukommenden OGS-Gruppen?

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Rathauseingang Spruch AIn der Sitzung des Rates am 25.05.2020 hat der Brühler Stadtrat mit der Ratsmehrheit von CDU und GRÜNEN beschlossen, in der Klage des Bürgermeisters gegen den Rat der Stadt Brühl in Berufung zu gehen. Die Festlegung der Zahl der Beigeordneten und die Verteilung der dazugehörigen Geschäftsfelder sind entscheidende Grundrechte des Stadtrates. Nur hierüber hat der Rat die Möglichkeit einen gewissen Einfluss auf die Verwaltungsabläufe zu nehmen.

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Wir  sorgen im Zuge eines entwickelten, innovativen Projektes für eine Sportkita, für ein Miteinander der Generationen und ein aktives Quartiersmanagement für die ältere Bürgerschaft.

In Brühl West soll nach unseren Vorstellungen in Kooperation mit dem Brühler Turnverein 1879 e.V. (BTV) ein Mehrgenerationenzentrum entstehen. Es beherbergt eine Sport-Kita, ein Lehrschwimmbecken, ein Mehrgenerationentreff sowie ein regionales Quartiersmanagement für die westlichen Stadtteile. Der Koalitionsantrag mit einem entsprechenden Grundsatzbeschluss ist in der Sitzung des Rates am 27.04.2020 beraten worden.

Informationen zum Projekt

 

Über den aktuellen Bebauungsplan „Östlich Lindenstraße/westlich An der Schallenburg“ haben Holger Köllejan, Fraktionsvorsitzender der CDU Brühl und Pia Regh, Schwadorfer Vertreterin der CDU im Rat der Stadt Brühl, die Schwadorfer Bürgerschaft in einem Bürgerbrief informiert:

2020 04 09 20 50 12 Brgerbrief Schwadorf B Plan Schallenburg 07042020pdf Adobe Acrobat Reader

Koellejan Wahl1000194 300kStanding Ovations für Holger Köllejan,

im Beisein der Gäste Landrat Michael Kreuzberg, Landtagsabgeordneter Gregor Golland und dem Kreisvorsitzenden der CDU, Frank Rock MdL konnte Holger Köllejan  in einer begeisternden Rede
die Brühler CDU-Mitglieder für sich gewinnen und wurde am 31.01.2020 mit 94 % der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Informationen zur Wahl von Holger Köllejan zum Bürgermeisterkandidat der CDU


Koellejan 2020 01 23 A1 500kDer Parteivorstand der CDU Brühl einschließlich der Vorsitzenden der Vereinigungen von Junge Union, Senioren Union, Frauen Union und CDA hatten sich zuvor in der Sitzung am 23.01.2020 einstimmig entschieden, Holger Köllejan als Bürgermeisterkandidat vorzuschlagen.
„Das Votum des Vorstandes und der Vereinigungen war im Vorfeld der Nominierung durch die Mitglieder ein wichtiges Signal für Holger Köllejan“, so die Parteivorsitzende, Eva-Maria Reiwer. 
  Pressemitteilung vom 23.1.2020 mit weiteren Informationen zu Holger Köllejan 

HH 2020 Deckblatt 276kDie Rede des Fraktionsvorsitzenden Holger Köllejan zum Nachlesen.

Alle Jahre wieder, so auch im diesjährigen Haushaltsentwurf von Bürgermeister und Kämmerer, wird mit einem Defizit gerechnet - nach letzter Fortschreibung für 2020 in Höhe von 15,6 Mio Euro. Stets wird dabei mit dem Finger auf den Rat gezeigt, was einfach ist. Dabei wird vergessen, dass die Vorlage von der Verwaltung und ihrem Bürgermeister erstellt wurde, so die CDU Brühl. Neu ist allerdings, dass für den Haushalt 2020 – dem Wahljahr – vom Bürgermeister erstmalig in seiner Amtszeit keine Steuer- und Gebührenerhöhungen verlangt werden. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Wie in den Vorjahren, so hoffen auch in diesem Jahr die CDU-Ratsvertreter, dass sich das tatsächliche Ergebnis noch verbessern könnte, da insbesondere die Einnahmen zur Gewerbesteuer ihrer Meinung nach sehr vorsichtig veranschlagt wurden. Ein Ärgernis ist seit Amtsantritt des Bürgermeisters Freytag nach wie vor die Entwicklung der Personalkosten. Die Personalkosten haben einen zu hohen Anteil am Gesamtbudget. Werden in der Statistik „öffentliche Finanzen auf einen Blick“ aus dem Jahre 2017 für die Kommunen eine Quote von 26% und in unserer vergleichbaren Nachbarkommune Hürth gar nur 23,5% ausgewiesen, leistet sich Brühl eine Quote von 29%. Das entspricht einem Mehraufwand von 5,2 Mio. bzw. 8,9 Mio gegenüber Hürth.

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