Auf Antrag von CDU und Grünen wurden schon im letztjährigen Haushalt 25.000 Euro für das „Wellcome-Projekt“ im Haushalt eingestellt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Prävention, um dem steigenden Kostendruck im Bereich der Jugendhilfe entgegen zu wirken.

Das Kinderbildungsgesetz NRW regelt die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der Kinderbetreuung. Das Land fordert Leistungen, sorgt nicht für eine ausreichende Kostendeckung in der Kommune. Unter dieser fehlenden Konnexität leiden die Kommunen schon seit Jahren. Insbesondere durch das Land und zusätzlich durch Maßnahmen und Anforderungen des Bundes verstärkt, werden die Kommunen mit Ihren vielfältigen Aufgaben in der Kinder- und Jugendbetreuung im wahrsten Sinne des Wortes „im Regen“ stehen gelassen. Die fehlende Konnexität von Land und Bund sind ein „kommunaler Defizittreiber“ und ein ernstes Problem bei der Aufstellung eines ausgeglichenen kommunalen Haushaltes.

Nichtsdestotrotz dürfen sich die Brühler Bürgerinnen und Bürger über eine kreis- und landesweite überdurchschnittliche Betreuung und Bereitstellung von Kindertagesplätzen freuen. Denn Brühl bietet mit einer Versorgungsquote von 42 % für unter dreijährige Kinder den Spitzenwert in der Kindertagesbetreuung dieser Altersklasse im gesamten Rhein-Erft-Kreis an. Dies ist u.a. das Ergebnis einer langjährigen kontinuierlichen Familienpolitik der Koalitionsparteien von CDU und Grünen. In dem von der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA) vorgelegten Untersuchungsergebnis bei 37 Kommunen in NRW wurde die in der Kinder- und Jugendarbeit hervorragende Arbeit in Brühl in allen Punkten bescheinigt, wenngleich daraus resultierende Fehlbeträge in der 2013 durchgeführten Analyse moniert wurden.

Eine von der GPA unter Kostenaspekten kritisch betrachtete, überdurchschnittliche Inanspruchnahme an 45-Stundenplätzen ist für Brühl und Ihre Bürgerschaft aber von Bedeutung und richtungweisend. Die Empfehlung der GPA, künftig 45-Stundenplätze nur nach Vorliegen einer Bescheinigung seitens des Arbeitgebers über die tägliche Arbeitszeit zu erlauben, steht dem Wunsch der Elternschaft konträr entgegen. Vielmehr soll nach den Vorstellungen von Grünen und CDU geprüft werden, ob und in welcher Form in Brühl längere Betreuungszeiten bis hin zu 24-Stunden Kindertagesstätten angeboten werden könnten. Hierbei soll primär für allein erziehende Mütter und Väter im Schichtbetrieb über eine Problemlösung nachgedacht werden.

„Brühl liegt im Bereich der „Hilfen für Erziehung“ über dem Mittelwert der von der GPA getesteten Kommunen. Dieses positive Testat der GDA widerlegt die gelegentlich geäußerten kritischen Anmerkungen zur wirtschaftlichen und fachlichen Arbeit des Jugendamtes. Die dort tätigen Mitarbeiter stehen vor der schwierigen Aufgabe immer komplexere und umfangreichere Pflichtaufgaben trotz nur beschränkt verfügbarer Haushaltsmittel erfüllen zu müssen. Bestmögliche Hilfe muss zu möglichst niedrigen Kosten angeboten werden. Die anstehenden Aufgaben werden innerhalb des Jugendamtes kompetent und pflichtbewusst umgesetzt. Das führt dazu, dass das derzeitige Defizit nicht noch größer ausfällt. Das Engagement der Mitarbeiter im Jugendamt der Stadt Brühl verdient Lob, Dank und Anerkennung“, so der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Holger Köllejan (CDU).

Frühes Agieren ist sinnvoller als spätes oder zu spätes Reagieren!
Deshalb  soll nach dem Willen der Koalitionsparteien von CDU und Grünen das Thema Prävention verstärkt angegangen werden, um dem stetig steigenden Kostendruck aufgrund der fehlenden Konnexität im Bereich der Jugendhilfe entgegen zu wirken.

Zu den zu unterstützenden Maßnahmen gehören u.a. die Fortsetzung des Wellcome-Projektes in Partnerschaft mit dem SKF und das Projekt Familienpatenschaft als sinnvolle Instrumente der „Frühen Hilfe“. Hierüber wird Kindern und jungen Familien in schwierigen sozialen Situationen im Sinne frühzeitiger Prävention geholfen. Es stellt eine Win-win-Situation für alle Beteiligten dar – Kinder, Eltern und Jugendamt – und hat als Zielsetzung die Vermeidung bzw. Reduzierung späterer kostspieliger Maßnahmen im Bereich der „Hilfen zur Erziehung“.

01
Mär
Jeden Donnerstag 11:00 Uhr Markt 20, 50321 Brühl. Besucher sind herzlich willkommen!

05
Mär
19:00 Uhr - im Wirtshaus am Bahnhof, Brühl. Besucher sind herzlich willkommen!

07
Mär
Einladung zum Fachvortrag „Feuerwehr – Hilfe und Rettung, nicht nur, wenn´s brennt“

07
Mär
jeden ersten Mittwoch im Monat 16:00 Uhr, Café Voigt in Brühl, Kölnstr. 51

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